FO.KU.S Archiv 2018

EINE BESSERE WELT - UNBEDINGT.
8. März - 5. Mai 2018

Bild: Beat Presser, The Jump, Indian Ocean, Zanzibar, 2009

Der Schwerpunkt der Ausstellung im FO.KU.S liegt auf schwarz-weiß Arbeiten lateinamerikanischer Fotografen, wie Alberto Korda, Sebastião Salgado oder Flor Garduño. Aber auch in Europa praktisch unbekannte Positionen wie Juan Carlos Alom oder Alfredo Sarabia werden gezeigt. Die Künstler verbindet Neugier, ein Interesse an sozialen Phänomenen, ein empathischer Blick und eine suggestive Bildsprache, die formal-ästhetisch eigene Wege geht. Mit Beat Presser, Cristina García Rodero, Pep Bonet, Jan Grarup oder Thomas Dorn sind auch europäische Fotografen mit ihrer Sicht auf Afrika und Lateinamerika vertreten. 24 künstlerische Positionen geben Einblick in die hochkarätige Sammlung und zeigen sozialdokumentarische Fotografien als Zeugnisse der Menschlichkeit.

 

GREGOR SAILER.
16. November 2017 - 20. Jänner 2018

Bild: Carson City VI / Vårgårda, Sweden, 2016

Der Tiroler Fotograf Gregor Sailer (* 1980 in Schwaz) erlangte durch mehrere investigative Fotoprojekte internationales Ansehen. Nachbildungen, Kopien und Trugbilder charakterisieren jene Orte, die Gregor Sailer für sein Projekt „The Potemkin Village“ zwei Jahre lang in sieben Ländern visuell erforschte und fotografierte. So hält der Künstler in seinen Arbeiten unterschiedliche Ausformungen zeitgenössischer Potemkinscher Dörfer fest, also Architektur, die bloße Kulissen darstellt und der dadurch illusionistische Täuschungen zugrunde liegen.