FO.KU.S Archiv 2013

MARKUS BSTIELER
7. BTV BAUHERRENPREIS FÜR TIROL UND VORARLBERG
TRANSFORMATION IN DER ALPINEN ARCHITEKTUR
24. Okt. 2013 – 16. Nov. 2013


Bild: Markus Bstieler, Bergstation Gaislachkoglbahn, Sölden

 

„Transformation in der alpinen Architektur“ ist das Motto des 7. BTV Bauherrenpreises für Tirol und Vorarlberg. Ziel des Wettbewerbes ist es, Bewusstsein für neue hochwertige Architektur zu fördern und die Bedeutung und Rolle der Bauherren hervorzuheben. Die zukunftsfähige Architektur muss sich nicht nur in der Form kühn, intelligent und gestalterisch anspruchsvoll zeigen, sondern darüber hinaus wurde auch erzielter Konsens zwischen widersprüchlicher Interessen als wesentliches Element einer avancierten Baukultur prämiert. Der Tiroler Fotograf, Markus Bstieler, hat die neuen Spitzenleistungen alpiner Architektur ins Licht gesetzt und in der Ausstellung nimmt er die Betrachter mit auf eine Reise, auf der die Objekte im Kontext von architektonischem Umfeld und Landschaft wahrgenommen werden.

PHILIPPE CHANCEL
DATAZONE
05. Sep. 2013 – 19. Okt. 2013


Bild: Bild Philippe Chancel, Nordkorea 2008

Der französische Fotograf Philippe Chancel reiste in den vergangenen Jahren für sein Projekt „Datazone“ weltweit  an Orte, die durch dramatische Ereignisse und durch mediale Berichterstattung berühmt wurden. Orte, die „Ikonen“ geworden sind, nimmt er aus neuem Blickwinkel ins Bild ohne stilistische Effekte und Posen. Die autoritäre Präsenz Nordkoreas, die schon fast parodistisch surreale Welt Dubais, Orte, Ereignisse mit weltweiter medialer Resonanz wie Fukushima, Kabul, Astana betrachtet er nicht aus touristischer oder sensationslüsterner Perspektive. Mit Elementen der Verfremdung, Zeitverzögerung, Ruhe, Langsamkeit, Detailtreue, gibt er der Reportage-Fotografie einen anderen Sinn: Aus medial geschaffenen Ikonen werden wieder reale Bilder einer Welt, die sich durch Naturereignisse oder durch die menschlichen Aktionen ständig verändert, wobei sich der Fortschritt oft als Fata Morgana erweist. Chancels „Datazone“ ist ein „work in progress“ mit dem Ziel einer Anthropologie der Globalisierung. Philipp Chancel, geboren 1959, lebt und arbeitet in Paris.

INGE MORATH. WO ICH FARBE SEHE
22. Mai 2013 – 27. Juli 2013


Bild: London 1952 © Morath Foundation New York

 

 

Inge Morath (1923 – 2002) war die erste Frau, die 1955 Vollmitglied in der renommierten Fotoagentur Magnum wurde. Schwarz-Weiß-Fotografien waren ihr bevorzugtes Ausdrucksmedium, mit diesen Arbeiten wurde sie auch weltberühmt. Aber im Gegensatz zur Ablehnung der Farbfotografie durch ihren Lehrer und Kollegen Henri Cartier-Bresson verwendete Inge Morath Farbe auch als bestimmendes Moment in ihrer künstlerischen Arbeit. Sie fotografierte in Farbe „dort, wo ich Farbe sehe“, wie sie selbst einmal gesagt hat. Allerdings fehlten diese Farbbilder in ihren Ausstellungen und in den Büchern fast vollständig. Erst nach ihrem Tod wurden ihre Farbbilder in ihrer künstlerischen Bedeutung erkannt und von der „Inge Morath Foundation“ (New York, Direktor John P. Jacob) im Bildband „First Color“ (2009) zum Teil veröffentlicht.

SONJA BRAAS. SO FAR
7. März 2013 – 11. Mai 2013


Bild: Sonja Braas. Tornado 2005, 185x140 cm , C-Print. Diasec.

 

Sonja Braas ist eine visuelle Poetin, die in ihren Bildern dramatische Natur- und Landschaftsszenarien erschafft und sich dabei mit der Frage von Wahrnehmung und Täuschung befasst. Sonja Braas ist eine visuelle Poetin, die in ihren Bildern dramatische Natur- und Landschaftsszenarien erschafft. In den gezeigten Serien „Forces“, „The Quiet of Dissolution“ und „The Passage“ setzt sich Sonja Braas mit der Idee des Sublimen, der Zerstörung und der Zeit auseinander. Braas verführt den Betrachter dazu, sich emotional auf die malerisch anmutenden, großformatigen Bilder von Naturgewalten und Katastrophen sowie die stillen Bilder von Landschaften einzulassen und ihnen zu glauben.
ANSICHTEN AN SICH
4. Dezember 2012 – 2. Februar 2013

Bild: ©  Walter Niedermair
Neuseeland 05 2004

 

Diese Ausstellung wagt eine erstmalige Bestandsaufnahme zeitgenössischer Tiroler Fotokunst - wenn auch anhand einer Auswahl von acht Positionen – mit  VertreterInnen des Mediums Fotografie, welche über die regionalen Grenzen hinaus mit ihrer Kunst innerhalb eines zeitgenössischen Kontextes Bedeutung erlangt haben. Die Ausstellung zeigt Fotografie dabei auch ihrer der Vielfalt der Präsentationsformen vom Tafelbild bis zum Stereorama.