FO.KU.S Archiv 2010

CHARLOTTE DUMAS
REPOSE
09.09.2010 - 06.11.2010

Bildnachweis: Charotte Dumas; Zeus, 2007 Tiger Tiger

Die junge niederländische Fotografin Charlotte Dumas präsentiert in einer Werkschau ernsthafte, berührende Porträts von Tieren, die in enger Beziehung zu den Menschen leben: Polizeihunde, Straßenhunde in Palermo, Rennpferde in Frankreich oder Tiger und Wölfe in ihren Gehegen in New York oder Norwegen. Ihre Bilder loten die Beziehung zwischen Menschen und Tieren aus.

Die Porträts von Tieren werden zu Metaphern für menschliche Befindlichkeiten und Charakterzüge, bieten Bilder vielfältiger Emotionen. Durch die Intimität der einfühlsamen Nahaufnahme aus realer Distanz gewinnt Dumas dem Genre der Tierfotografie eine neue Dimension ab. Die Bilder werden zu Metaphern für menschliche Befindlichkeiten und Charakterzüge, sie bieten Bilder vielfältiger Emotionen. Durch die Intimität der einfühlsamen Nahaufnahme gewinnt Dumas dem Genre der Tierfotografie eine neue Dimension ab.
JAN BANNING
BUREAUCRATICS
10.06.2010 - 31.07.2010

Bildnachweis: Jan Banning. Bolivia 2005; USA, 2007.

Jan Banning, Sohn niederländisch-indischer Eltern, dokumentiert in seinen Fotoarbeiten autoritäre Machtstrukturen und die Auswirkungen des Krieges in Vietnam, Burma, Malawi und setzt damit ein Mahnmal gegen das Vergessen von Opfern und Schuld. In der Kombination aus formal herausstechender Fotografie und dem Mut, soziokulturelle Schattenseiten in den Fokus zu rücken, entstehen in seinen Arbeiten eindrucksvolle Kommentare zur Zeit.


HELLEN VAN MEENE
Tout va disparaître
09.04.2010 - 02.06.2010

Foto: Hellen van Meene. St. Petersburg, 2008

Die niederländische Fotografin Hellen van Meene zeigt in der Ausstellung Tout va disparaître“, „ Alles wird verschwinden“, traumartige Porträt-Studien von ganz jungen Menschen. Aufgenommen in den Niederlanden, Japan, den USA, in Russland, bewegen sich ihre jungen Modelle zwar in ihrer jeweils vertrauten Umgebung, aber auch auf dem unsicheren Terrain der Pubertät. In vorsichtig inszenierten Posen zeigt sie die Jungen und Mädchen scheinbar in einer Art Schwebezustand zwischen Kindheit und Erwachsenwerden. Hellen van Meene arbeitet mit kleinen Bildformaten, die die Betrachter in eine vertrauensvolle, intime Beziehung zu ihren Modellen bringen und sie arbeitet mit natürlichem Licht und knüpft damit an die alte Tradition holländischer Malerei an.


LUKAS SCHALLER
TOUR ARCHITEKTUR
26.11.2009 - 06.02.2010

Foto: Lukas Schaller. Clubhaus Rohner, Fußach

Das Fotografieren hat Lukas Schaller früh fasziniert und ganz autodidaktisch hat er sich das Medium angeeignet. Die Fotokunst von Lewis Baltz, der mit dem „New Topographic Movement“ eine neue fotografische Ästhetik schuf oder Stephen Shore waren ihm Vorbild. Die Begegnung und die Zusammenarbeit mit einem Tiroler Architekten weckte sein Interesse für die Architektur, wobei ihn vorrangig interessiert, wie ein Bau-Werk wiederum in einem eigenständigen Werk in Form einer Fotografie gezeigt werden kann. Viele herausragende und daher auch ausgezeichnete Bauten, besonders auch in Nord- Ost- und Südtirol hat Lukas Schaller in den vergangenen Jahren schon im Bild festgehalten.


JULES SPINATSCH
ALPENGLÜHN UM MITTERNACHT
26.11.2009 - 06.02.2010

Foto: Jules Spinatsch. Snow Management-Scene S2, 2006 Courtesy: Galerie Luciano Fasciati

Die Galerie FO.KU.S in Innsbruck richtet dem Schweizer Künstler Jules Spinatsch (*1964 in Davos) die erste monographische Ausstellung in Österreich aus. In den letzten Jahren machte Jules Spinatsch vor allem durch Langzeitprojekte und preisgekrönte Buchpublikationen international auf sich aufmerksam. , eine Fallstudie zur Tourismusindustrie, thematisiert die Transformation der Alpen zur Ereignislandschaft.